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Mensabau im
Zeitplan
Uschi freut sich über die
verbesserten Möglichkeiten
Die
Bauarbeiten am Neubau der Mensa verlaufen nach Plan. Das Gebäude
soll zu Weihnachten fertig sein, hieß es gestern von Seiten des
Landkreises Vechta, der Bauherr des Projektes ist.
Wir hoffen, dass die Schüler die neue Mensa nach den
Winterferien benutzen können“, meint Schulleiter Jürgen
Schiering. Dann können 220 Schüler Platz nehmen im Neubau, der
voraussichtlich 1,4 Millionen Euro kosten wird.
Ebenfalls erfreut über die neue Mensa ist Ursula Helmes, besser
bekannt als Uschi. Seit zwölf Jahren bewirtet sie mittags die
Schüler. Anfangs kam sie in ihrer kleinen Küche noch gut klar,
doch mittlerweile wird der Ansturm am Mittag größer. „An manchen
Tagen kochen wir 200 Gerichte“, meint sie. Mittlerweile stehen
ihr zwei Angestellte zur Seite. Durch den Neubau könnten noch
mehr Schüler den Weg in die Mensa suchen. Aus diesem Grund
überlegt die Pächterin schon, noch eine Hilfskraft einzustellen:
„Ausreichend Platz ist dann vorhanden, denn die neue Küche wird
mehr als doppelt so groß sein wie die jetzige.“ Da die Gerichte
frisch in der Schule vor- und zubereitet werden, ist dieser
Platz auch nötig.
Bei den
Schülern beliebt sind Nudelgerichte und die Gemüse und
Reispfannen. Auch Wraps und Frikadellenbrötchen kommen gut an.
Pommes werden nicht verkauft. Nach der
Fertigstellung werden nicht nur Uschi und ihr Team mehr Platz
haben, sondern auch die Schüler. Eine größere Ausgabe sorgt
dafür, dass die Mahlzeiten schneller verteilt werden. „Wenn wir
mittags 200 Gerichte austeilen, dann müssen die Schüler in der
Schlange stehen und warten“, meint Uschi. Da sie nur 40 Minuten
Mittagspause zur Verfügung hätten, werde die Zeit knapp.
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Richtfest der neuen Mensa

Die ersten Essen in der
neuen Mensa des Lohner Gymnasiums sind verspeist. Grillsteaks, Würstchen und
Salat servierte Pächterin Ursula Helmes gestern unter freiem Himmel
den Gästen zum Richtfest.
Im Juni 2009
beschloss der Landkreis Vechta den Bau der Mensa mit etwa 220
Sitzplätzen. Bundesweit wurden die 18 Gewerke ausgeschrieben. 60 Prozent der
Aufträge bekamen Firmen aus dem Kreisgebiet, erklärt der erste Kreisrat
Herbert Winkel. Baubeginn war Anfang Oktober mit der Umlegung der
Fahrradstellplätze. Der Winter allerdings verordnete dem Projekt eine
Zwangspause. Die Fertigstellung ist für Ende 2010 geplant. Stolze 938 000 Euro
der insgesamt 1,4 Millionen Euro Baukosten zahlt der Bund aus
seinem Konjunkturpaket.
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der OV vom Sa., 12.6.2010
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